Der Extremsportler Herbert Seimetz über Peronin
Peronin – der Schlüssel?!
Wer lange Wege geht, sich extremen Herausforderungen stellt und dabei an die Grenzen des Machbaren stossen will, braucht neben der richtigen Einstellung, einer Menge Erfahrung und der richtigen Ausrüstung vor allem auch eine ausgeklügelte Methode, verbrauchte Energie schnell und komplett zu ersetzen. Im arktischen Winter entscheidet die richtige Ernährung darüber hinaus nicht nur über Erfolg oder Niederlage, sondern auch übers Überleben. Das grösste Problem ergab sich dabei bisher immer u. a. durch das enorme Gewicht der Nahrungsmittel, die bei einem mehrwöchigen Unternehmen mitzunehmen waren.
Als ich im Winter 2004/2005 mit der Pulka alleine eine 1000 km-Lapplanddurchquerung unternahm, hatte ich zum ersten Mal Peronin dabei – ein paar Tüten zum Kennenlernen. Schon nach wenigen Tagen, in denen ich die Vorteile dieser Ernährungsform selbst erfahren durfte, war mir klar, dass es bei meinen zukünftigen Touren ein enormes Problem weniger geben würde. Die sehr schnelle Verfügbarkeit einer hochwertigen „Mahlzeit“ hat in der Arktis eine existenzielle Bedeutung. Ich kenne keine andere Möglichkeit, mit welcher diese Forderung nur annährend so gut zu erfüllen wäre wie mit Peronin. Ein guter Kocher schmilzt in wenigen Minuten genügend Schnee, um das warme (lauwarmes Wasser reicht vollkommen) hochwertige Getränk zuzubereiten.
Hier kommen gleich mehrere Vorteile zum Tragen:
- Peronin ist als Pulver sehr leicht; es enthält alles, was der menschliche Organismus benötigt, um ohne irgendwelche Mangelerscheinungen auch über längere Zeit Hochleistungen zu erbringen
- Die Energie wird unmittelbar freigesetzt, wodurch sich eine sehr konkrete Ernährung während langer Touren erzielen lässt
- Die Tatsache, dass für die Zubereitung von Peronin nur (lau)warmes Wasser benötigt wird spart im Vergleich zu allen anderen Nahrungsmittel, die eine mehr oder weniger lange Kochzeit benötigen, ungeheure Mengen Brennstoff – eine ganz wesentliche Tatsache
- Die Geschmacksrichtungen Kakao und Vanille schmecken für mich auch nach Wochen noch gut genug, so dass ich auch diesbezüglich noch kein Problem hatte
Inzwischen habe ich etliche und auch sehr harte Unternehmungen mit Peronin bestritten. Die gemachten Erfahrungen haben mich zum absoluten Fan dieses „Wunder-Pulvers“ gemacht.
Hier ein paar Zahlen, die mit Peronin in Verbindung stehen:
Dez.2004/Jan.2005 1000 Kilometer Lapplanddurchquerung (allein ohne Support, Polarnacht, erstmals mit Peronin);
Juli2005 – „500-Kilometerlauf“ zusammen mit Oliver Lechtenfeld durch vier Alpenländer (6,5 Tage , 450 km/20 000 Hm, Selbstversorgung ohne Unterstützung, Swiss-Alpin als Schluss-Stück, Ernährung: Peronin);
Feb.2006 Pulkaexpedition, Inarisee-Überquerung, Kirkenes, Murmansk, Bokfjordhalbinsel, (mit Oliver L., ohne Versorgung und Unterstützung von aussen; Ernährung hauptsächlich Peronin);
Juli./Aug.2006 Ost/West-Alpendurchquerung mit dem Fahrrad von Wien nach Grenoble (9 Tage 6 Std. 32min, allein ohne Support, 1678 km, 16 Pässe und passähnliche Strassen, Ernährung: Peronin)
Febr.2007 Grönland; Arctic-Circle-Trail 160 km; weiter bis Inlandeis/zurück nach Kankerlussuaq 50 km (mit Oliver L. auch hier keine Unterstützung, Hauptverpflegung: Peronin);
Fazit: Nach vielen extremen Jahren mit Standard- und Trekkingnahrung hat Peronin mich durch seine vielfältigen Vorteile begeistert und restlos überzeugt. Im April 2008 starten Oliver und ich zu einer 1100 km langen Grönlanddurchquerung. Man muss kein Prophet sein um zu erraten wie unser Speiseplan aussehen wird. Natürlich verzichten wir auch bei diesem Unternehmen auf Unterstützung während dieser auf sieben Wochen berechneten Tour, was einen enorm schweren Schlitten bedingt – ohne Peronin kaum zu schaffen.
Peronin - der Schlüssel!!
- Statement Peronin Herbert Seimetz DE

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